Störfelder und andere Belastungen
Daß kranke Zähne erhebliche gesundheitliche Störungen auch in weit von den Zähnen entfernten Gebieten des Körpers bewirken können, ist seit langem bekannt.
Während als Herd seit langem eine bakterielle Streuung verstanden wurde, ist ein Störfeld eine Zone chronischer Irritation und Reizung, die die Abwehr- und Regulationskraft des Organismus andauernd in Anspruch nimmt und möglicherweise irgendwann erschöpft.
Solche Belastungen werden keineswegs ausschließlich durch erkrankte Zähne bewirkt. Chronische Entzündungsprozesse, Umweltbelastungen (z.B. durch Schwermetalle) können ebenfalls zu massiven Störungen der Gesundheit führen.
Ein häufiges Problem sind bei der generell zunehmender Sensibilität gegenüber Schadstoffen und körperfremden Stoffen die vielen verschiedenen von uns Zahnärzten in den Mund eingebrachten Materialien.
Besonders wegen der aus technischen Gründen oft erforderlichen Kombination unterschiedlicher körperfremder Stoffe (Metalle, Kunststoffe, Keramiken etc.) können sich Belastungen ergeben, deren Wirkungen auf den Organismus nicht sofort erkennbar sind die aber in vielen Fällen auch nicht vorher austestbar sind.
Ein weiteres gravierendes Belastungsproblem sind die entzündlichen Veränderunge der Mundschleimhaut (Parodontitis). Dies Problematik wird im Bereich Parodontologie behandelt.
