Die Wurzelbehandlung - eine diffizile Aufgabe
Für den immer noch schlechten Ruf der Wurzelkanalbehandlung gibt es mehrere Gründe:
- Früher war die Behandlung oft sehr schmerzhaft, weil die Anästhetika im entzündeten Gebietn nur unzureichend wirkten. Dies stellt heute kein Problem mehr dar. Eine Wurzelbehandung ist absolut schmerzfrei möglich.
- Wenn Restgewebe oder Bakterien im Wurzelkanal verbleiben oder die Kanäle nicht absolut bakteriendicht versiegelt werden, wird das Immunsystem des Organismus durch toxische Substanzen dauerhaft belastet. Dies erklärt auch die Beobachtung, dass die Entfernung von Zähnen manchmal spontan zur Ausheilung anderer Krankheiten führen kann.
- Die korrekte Behandlung der Wurzelkanäle ist ein technisch sehr schwieriges Problem und erfordert viel Zeit. In vielen Ländern werden diese Behandlungen nur von Spezialisten durchgeführt.
- Es dürfen nur biokompatible Materialien benützt werden! Wurzelfüllmaterialien dürfen keine toxischen Stoffe wie z.B. Formaldehyd enthalten (das im deutschsprachigen Raum beliebteste Füllmaterial enthält erhebliche Mengen davon).
- Die meisten Zähne enthalten mehrere Kanäle die ALLE gereinigt werden müssen. Dies ist nur mit Hilfe von optischen Instrumenten möglich (starke Lupe, Mikroskop oder Endoskop). Eine ungenügend versorgte Zahnwurzel kann zu einer Ausbreitung von toxischen Substanzen im Organismus führen. Dies bedeutet eine dauerhafte Belastung des Immunsystems (siehe oben).
- Wenn die Behandlung richtig durchgeführt wird, sind über 90 % aller Wurzelbehandlungen langfristig erfolgreich! 100% gibt es in Biologie und Medizin leider nicht
Wie eine erfolgreiche endodontische Behandlung zu erfolgen hat
können Sie hier sehen.

