Körpereigene Wachstumsfaktoren
Ein alter Traum der Parodontologen und Implantologen ist es, mit Hilfe von körpereigenen nicht toxischen Materialien schnell möglichst viel neues Hartgewebe (Knochen) und auch Weichgewebe zu erzeugen.
Leider ist dieser Traum noch nicht wahr geworden, aber einige Hilfen haben wir heute schon. Das Prinzip des Bio-Mimikri wird vom Protein Amelogenin umgesetzt und ist in der Behandlung der Zahnfleischerkrankungen eine große Hilfe.
Im Bereich der Implantologie hat der spanische Kieferchirurg Dr.Anitua mit seinem System zur Erzeugung körpereigener Wachstumsfaktoren einen grossen Fortschritt in der Zahmedizin erzielt. Dieses Verfahren wird in meiner Praxis seit Sommer 2001 eingesetzt und produziert immer wieder sehr gute Ergebnisse.
Das Prinzip ist erstaunlich einfach - die Wirkung ebenso erstaunlich.
- Wir benötigen 10 bis 20 ml Blut - das wir Ihnen in der Praxis unmittelbar vor dem geplanten Eingriff abnehmen
- Aus diesem Blut werden in den nächsten 10 Minuten verschiedene Fraktionen zentrifugiert und mit Calcium zur Gerinnung gebracht
- mit der gewonnenen gelartigen Substanz können z.B. Implantate benetzt oder die Löcher im Knochen nach Zahnentfernung gefüllt werden.
- Schmerzen nach Zahnentfernungen sind seit Einsatz dieses Verfahrens nicht mehr aufgetreten, der Knochen in der Region bleibt stabil und das spätere Einsetzen von Implantaten ist aufgrund der schnelleren und besseren Ausheilung erheblich sicherer.
- Wurzelspitzenresektionen verlaufen schmerzfrei - der Knochen wird schnell regeneriert
- Das Verfahren ist exzellent wissenschaftlich dokumentiert
- Es müssen keine fremden Substanzen eingebracht werden.
