Dr.Peter Zwisler - Privatpraxis für Zahnerhaltung

Fluoride

Der systemische Einsatz (durch Tabletteneinnahme) der Fluoride zur Zahnerhaltung ist umstritten. Während ein großer Teil der Zahnärzte seit vielen Jahren die systematische Fluoridierung flächendeckend über die Trinkwasserversorgung fordert, verweisen die Gegner auf die toxischen Eigenschaften der Fluoride.

Die zahnhärtenden und kariesschützenden Eigenschaften der Fluoride sind bei direktem Auftrag auf die Zähne (lokale Fluoridierung) unbestritten - die Wirkung von Fluoriden auf die Zahnentwicklung bei der Aufnahme als Tabletten oder als Zusatz im Trinkwasser wird neuerdings auch von Befürwortern der Fluoridierung in Frage gestellt.

Ein Problem der Fluoridanwendung kann in der Dosierung liegen. Die Gründe:

Die amerikanische National Academy of Sciences (NAS) hat 1993 festgestellt,daß eine skelettale Fluorose mit Verkrüppelungsfolgen bei Menschen auftreten kann, die über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren 10 bis 20 mg Fluoride täglich aufgenommen haben.
(Health Effects of Ingested Fluoride, NAS/NRC 1993, Seite 59).

Die Gesamtdosis, die zu solchen Erkrankungen führt ist sehr hoch, da aber Fluoride im Körper “gesammelt” werden, könnte man nach einer lange (20-40 Jahre) dauernden Fluoridaufnahme in gefährliche Nähe der von der NAS genannten Größenordnung kommen, zumal die Fluoridierung in Tablettenform bereits im Säuglingsalter beginnt.

 

Die Konsequenzen:

Fluoride stellen eine wertvolle Hilfe zur Erhaltung gesunder Zähne dar - aber nur wenn sie unter Berücksichtigung der oben angeführten Risiken eingesetzt werden:

Nur lokale Fluorprophylaxe in der zahnärztlichen Praxis

Direkter Auftrag auf die Zähne - und nur auf die Zähne

Kontrolle - soweit möglich - der täglichen Fluoridaufnahme

Keine Mehrfachfluoridierung durch Zahncreme und Fluorgel und fluoridiertes Speisesalz und fluoridiertes Wasser etc.

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