Parodontologie - Zahnbetterkrankungen
Sie haben Zahnfleischbluten? Das Zahnfleisch geht zurück? Sie trauen sich nicht mehr kräftig zuzubeissen, weil die Zähne gelockert sind? Dann leiden Sie an einer Parodontitis. Richtig behandelt kann dieser Prozess gestoppt und in vielen Fällen zumindest teilweise rückgängig gemacht werden.
Die Parodontitis ist eine schmerzlos und schleichend verlaufende entzündliche Erkrankung des Zahnbettes, die - wenn sie nicht behandelt wird - zum Verlust der Zähne führt. Es wird angenommen dass zwischen 60 und 70% aller Zahnverluste durch eine Parodontitis verursacht werden. Aber diese Erkrankung führt nicht nur zu Zahnverlust, sondern scheint auch andere weitreichende Folgen zu haben. Weitere Infos unter Parodontitis.
Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass durch eine chronische Parodontitis das Risiko für Schlaganfälle, koronare Herzerkrankungen und Diabetes mellitus erhöht wird. Auch bei Frühgeburten konnten Zusammenhänge mit Parodontitis festgestellt werden. Somit kommt der rechtzeitigen Behandlung von Zahnbetterkrankungen eine besonders wichtige prophylaktische Rolle zu.
Somit kommt der rechtzeitigen Behandlung von Zahnbetterkrankungen eine besonders wichtige prophylaktische Rolle zu.
Während in Deutschland etwa 80 % der Bevölkerung an einer Gingivitis und jeder dritte an einer mittelschweren und jeder siebte an einer schweren Parodontitis leidet (Dritte Deutsche Mundgesundheitsstudie 1999) werden nach Auskunft der Bundeszahnärztekammer (KZVB) nur etwa 700000 Behandlungen dieser Erkrankung durchgeführt. Dabei ist zu beachten, dass eine Gingivitis in aller Regel mit einer mehrmaligen Professionellen Zahnreinigung (PZR) und guter Mundhygiene ausheilt und keine weitere Behandlung erforderlich ist.


