Der Behandlungsverlauf
Nach der gründlichen Untersuchung und der Vermessung der Modelle und Röntgenaufnahmen sowie der ausführlichen Besprechung sieht der Ablaufplan gewöhnlich wie folgt aus
- Nach der Betäubung wird der Kieferbereich freigelegt, das Implantat eingesetzt und der Kieferbereich wieder geschlossen. Die Implantation ist schmerzfrei und die Nachschmerzen sehr selten. Fast alle Patienten berichten, dass die Extraktion eines Zahnes sehr viel unangenehmer sei als das Einbringen eines Implantates.
- Nach einer Woche werden die Nähte entfernt.
- Je nach Situation ist das Implantat nach 2 bis 4 Monaten (5 bis 9 Monate, wenn Knochen aufgebaut werden mußte) eingeheilt. Anschließend werden die Implantate freigelegt und die prothetische Versorgung (Krone oder Prothesen) kann durchgeführt werden.
Eine von mir zunehmend eingesetzte Variante ist die Sofortimplantation. Hierbei wird - falls ein Zahn entfernt werden muss - das Implantat unmittelbar nach der Entfernung dieses Zahnes eingesetzt. Danach muss aber mit der endgültigen Versorgung mindestens 3 bis 4 Monate gewartet werden. Der Vorteil liegt in der verkürzten Behandlungszeit und in einer besseren Erhaltung des Knochens. Wenn ein Zahn entfernt wird bildet sich der Knochen an dieser Stelle zurück. Ein sofort eingesetztes Implantat kann dies verhindern. Allerdings müssen für die Sofortimplantation einige Voraussetzungen erfüllt sein. Entzündungsfreier Knochen, ausreichende Knochenmenge und ein gesundes Zahnfleisch in der Umgebung des künftigen Implantates.