Die Osseointegration ist die Bezeichnung für den Implantatknochenverbund zwischen funktionell belasteten Implantatoberflächen mit dem umgebenden Alveolarknochen ohne die Zwischenanlagerung von Bindegewebe.
Im Gegensatz zu der "federnden" Aufhängung eines natürlich Zahnes gibt die starre Implantatverankerung fast nicht nach.
Während man unter Osseointegration früher allein die rein mechanische Verankerung des Implantates im Knochen verstand, wird diese Verankerung heute als ständiger Prozess zwischen Knochen und Implantatoberfläche betrachtet.
Eine gute Osseointegration trägt zum Langzeiterfolg eines Implantats entscheidend bei.