Dr.Peter Zwisler - Privatpraxis für Zahnerhaltung

Okklusion

Unter Okklusion versteht man den Kontakt zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers beim Zusammenbeissen.

Es existieren verschiedene Okklusionskonzepte mit Vorstellungen, wie die Zähne bei der Vorschub- und Seitwärtsbewegung miteinander im Kontakt stehen sollten. Allen Konzepten ist gemein, dass sie einzeln bisher keine Allgemeingültigkeit erlangt haben und wissenschaftlich sehr unterschiedlich beurteilt werden.

Der Einfluss einer regelrechten Okklusion bezüglich der Entstehung von Myoarthropathien ("Störung der neuromuskulären Balance") wurde und wird sehr kontrovers diskutiert.
Man geht im Augenblick davon aus, dass der Okklusion nicht die alleinige Rolle zukommt; allerdings kann sie als einer von vielen Faktoren an der Prädisposition, Auslösung und Aufrechterhaltung von Myoarthropathien entscheidend beteiligt sein.

Umstritten ist, ob eine Okklusionsstörung  in funktioneller Wechselwirkung mit Veränderungen der Wirbelsäule stehen. So wird vermutet, dass derartige Störungen die neuromuskulären Balance verschieben und so hypomobile Bewegungsstörungen der HWS und des SIG verursachen können.

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